Strand, wir kommen!

Dez

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2010

29.12.2010 | Von Daniel Schroth | 1 Kommentar

Strand, wir kommen!

Über eine Woche sind wir jetzt in Ho Chi Minh City oder Saigon, wie die Stadt bis in die 70er Jahre hieß. Die größte Stadt im Süden Vietnams ist irgendwie süß und gefällt uns außerordentlich gut. Sie hat nur ein Problem: Motorräder. Wahrscheinlich gibt es mehr Motorräder als Einwohner und Mobilfunkanschlüsse zusammen. Aber trotzdem ist es weit nicht so gefährlich, hier eine Straße zu überqueren, denn manchmal, man glaubt es kaum, halten Autos und Motorräder sogar an, um einen vorbeizulassen!

Was haben wir hier so lange gemacht? Eine Woche an einem Ort ist doch relativ lange, wenn man “nur” ein Jahr unterwegs ist.

Sightseeing in Saigon

Wir haben Sightseeing gemacht:

  • War Remnants Museum: ein großes Museum über den Vietnamkrieg mit allerlei Ausstellungsstücken, zwar anti-amerikanisch gefärbt, aber sehr sehenswert.
  • Post Office: Der alte Kolonialbau wird heute noch benutzt ist ist definitiv einen Besuch wert.
  • Cathedrale de Notre Dame: Auch das gibt es hier! Eine mittelgroße Kathedrale direkt neben dem Post Office. Von außen richtig schön, von innen, nun ja, eine große Kirche eben.
  • Diverse Pagoden und Tempel in der Stadt mit Räucherstäbchen und Buddhas und vielen anderen Figuren mit und ohne Bauch, die wir alle nicht mit Namen kennen.
  • People Committee Hall: ein schöner alter Bau, darf aber nur von außen besichtigt werden.
  • Ben Thanh Market: ein großer überdachter Markt mit fast allem, was man kaufen kann.
  • Saigon River: Naja, ein schmutziger Fluss mit vielen großen Schiffen, nicht wirklich schön zum Anschauen.
  • Mekong-Delta: In einer Tagestour sind wir in das riesige Mekong-Delta gefahren und hatten eine Bootstour auf dem Fluss. Außerdem haben wir diverse Süßigkeitenfabriken besucht, so dass auch der Kaffeefahrt-Charakter nicht zu kurz kommt.
  • Weihnachs-Deko bestaunen: Ja, hier gibt es auch Weihnachten! Überall stehen geschmückte Bäume, die Straßen sind verziert und es kommen Weihnachtslieder aus allen Lautsprechern, die es in Saigon gibt. Auch Weihnachtsmänner laufen durch die Stadt und die Angestellten mancher Shops tragen Nikolaus-Mützen,

Und sonst? Nicht viel, und das ist gut so! Wir haben Weihnachten gefeiert mit Miniru und Bruno, endlich unsere Indien-Berichte geschrieben und mit der Familie geskypet. Am Heiligen Abend oder vielmehr am Heiligen Nachmittag haben wir uns eine Massage gegönnt.

Außerdem haben wir viel gegessen, wobei wir wieder einmal festgestellt haben, dass das einfachste und günstigste Essen oft das beste ist. Am liebsten hatten wir Pho (das ist die typische und einfache vietnamesische Nudelsuppe) an einem kleinen Straßenstand, der tagsüber eigentlich ein Motorradgeschäft ist. Limette, Fischsauce und ein paar Chillis dazu, perfekt! Hier in Vietnam gibt es auch unsere Lieblingsfrüchte: Mango, Ananas, Mangosteen, Rambutan und wie sie alle heißen.

Auch ein bisschen Shopping war angesagt, aber wir denken immer daran, dass wir jedes Gramm bereuen, sobald wir unseren Rucksack tragen müssen, insofern haben wir uns zurückgehalten. Genau genommen habe ich Marsi zurückgehalten. 😉

Wir waren in einem schnuckligen Hotel für knapp 30 USD die Nacht mit Frühstück. Dafür war es schön leise, wir hatten Klimaanlage (was auch definitiv nötig ist bei über 30 Grad tagsüber und über 20 nachts), TV und ein sauberes Bett und Bad. Das war uns den Preis wert.

Sonst geht es uns prima, Indien ist schon fast vergessen, wir sind gesund und munter. Miniru und Bruno tragen immer noch ihre roten und grünen Weihnachtsschleifchen um den Hals, ansonsten gehen sie gerne mit uns auf Sightseeing-Tour oder genießen das große Bett im Hotel.

Morgen nehmen wir den Bus Richtung Mui Ne, dort soll sich einer der schönsten Strände von Südvietnam befinden. Da wir dort Neujahr verbringen wollen und viele Vietnamesen die gleiche Idee hatten, konnten wir uns nicht wirklich aussuchen, wo wir die nächsten Tage verbringen, weil fast alles ausgebucht ist. Wir haben uns für eines der beiden angebotenen Resorts entschieden und sind gespannt, ob es wirklich einen Pool, schöne Zimmer mit Gartenblick und ein ordentliches Frühstück gibt. Morgen wissen wir mehr.

Wir wünschen euch jetzt schon einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011! Lasst es euch gutgehen, denkt an uns und schaut immer mal wieder vorbei auf unserer Webseite. Wir werden auch in Zukunft regelmäßig berichten, was wir alles erleben und natürlich auch darüber, was wir eigentlich nicht erleben wollten. 🙂

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Strand, wir kommen!

von Daniel Schroth Lesedauer: 3 min
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