Mount Iron: Wanaka von oben

Feb

21

2015

21.02.2015 | Von Daniel Schroth | Keine Kommentare

Mount Iron: Wanaka von oben

Der Mount Iron ist der Hausberg von Wanaka. Er liegt nur wenige Kilometer östlich der Stadt, zwischen dem Zentrum und Albert Town, man kann ihn weder übersehen noch verfehlen. Der State Highway 84 ist nur ein paar Kilometer lang und verbindet den großen State Highway 6 mit Wanaka. Am SH 84 gibt es 3 große Parkplätze, die direkt am Rundweg auf den Mount Iron liegen. An dem Parkplatz gegenüber von Puzzling World sind wir sind wir schon morgens um 9:00 Uhr, cremen Dari mit Sonnencreme ein und packen ihn in seine Rucksacktrage.

Intuitiv gehen wir den Rundweg in der „richtigen“ (der sinnvollen) Richtung, nämlich im Gegenuhrzeigersinn. Dadurch hat man auf dem Weg nach oben das weite, aber definitiv weniger interessante Hinterland im Rücken und beim Abstieg Wanaka und die schneebedeckten Alpen ständig im Blick. Der Weg ist insgesamt 4,5 km lang, für diese Strecke werden auf den Wegweisern 1,5 Stunden angesetzt. Der gut erkennbare Pfad ist nur ein paar Schritte vom Parkplatz entfernt und führt zunächst eben über Schotter bis um den Berg herum. Bereits hier begegnen uns viele Jogger und Kiwis (hier: Neuseeländer), die mit ihren Hunden unterwegs sind.

Der Aufstieg zum Gipfel ist knackig, stellenweise sogar anstrengend, aber bei normaler Kondition einfach zu schaffen. Oben angekommen werden wir mit einem Ausblick belohnt, den wir dem Hausberg gar nicht zugetraut hätten. Der Gipfel liegt zwar nur 250 m über dem Lake Wanaka, doch das macht einen gewaltigen Unterschied. Wir haben einen 360-Grad-Panorama-Blick aufs Hinterland, den See und die schneebedeckten Gipfel der südlichen Alpen.

Während des kompletten Rückwegs haben wir den tiefblauen See und die Stadt immer im Blick. Wir erreichen ein Villenviertel, in dem wir uns in diesem Leben wohl leider kein Haus mehr leisten können und laufen noch eine Viertelstunde auf ebenem Weg zum Parkplatz zurück. Wir haben trotz Dari in der Trage und ausgedehntem Fotostopp auf dem Gipfel kaum länger gebraucht als die angegebenen 1,5 Stunden, trotzdem haben wir das Gefühl, unseren Sport für heute erledigt zu haben.

Falls du gerade in Neuseeland bist und auch die eine oder andere Wanderung planst, können wir dir das Buch von Steffi „Wandern in Neuseeland“ wärmstens empfehlen.

Wer Wanaka besucht, darf den Mount Iron nicht auslassen. Mit relativ wenig Anstrengung bekommt man einen fantastischen Ausblick als Belohnung. Wir haben ein paar wunderbare Fotos von unserem Ausflug mitgebracht:

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Mount Iron: Wanaka von oben

von Daniel Schroth Lesedauer: 2 min
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