Statistiken Teil 3: Weltreise in Superlativen

Feb

6

2012

06.02.2012 | Von Daniel Schroth | Keine Kommentare

Statistiken Teil 3: Weltreise in Superlativen

So vieles haben wir erlebt, was definitiv mit “ste” endet und eine Erwähnung in diesem Beitrag wert ist. Wir wollen euch hier die wichtigsten Superlative unserer einjährigen Weltreise auflisten.

1. Der nördlichste Punkt

Das ist relativ langweilig, denn so weit nördlich liegt dieser gar nicht. Mit knapp 40 Grad nördlicher Breite ist es Peking, unsere erste Station auf der Reise.

2. Der südlichste Punkt

Hier wird’s schon spannender. Der südlichste Punkt, den wir besucht haben, liegt in Neuseeland. Den “Slope Point” (den südlichsten Punkt der Südinsel) haben wir zwar nicht gesehen, doch sind wir von Invercargill aus durch die Catlins gefahren und haben irgendwo dort mit 46 Grad südlicher Breite unseren südlichsten Punkt erreicht.

3. Die größte Höhe

Ganz eindeutig das Everest Base Camp in ca. 5.000 m Höhe. Hier erlebten wir einen der eindrucksvollsten Tage unserer gesamten Reise in der Nähe des Klosters Rongbuk auf unserer Landrover-Tour von Lhasa nach Kathmandu. Dicht gefolgt wird dieser Superlativ von einem ca. 4.600 m hohen Pass in den Anden Perus, den wir uns selbst “erwandert” haben.

4. Der kälteste Tag

Der kälteste Tag unserer Reise war der 27.10.2010, den wir in Tibet verbracht haben. Nachdem sich unser Landrover ohne Scheinwerfer den Weg auf einen hohen Pass erkämpft hatte, warteten wir bei -10 °C auf den Sonnenaufgang. Belohnt wurden wir mit einem ersten Blick auf den höchsten aller Berge, den Mount Everest.

5. Der heißeste Tag

Die meiste Zeit unserer Reise hatten wir wirklich angenehme Temperaturen, was wir auf unsere gute Reiseplanung zurückführen. Beim heißesten Tag müssen wir nicht lange überlegen, das war der 27.02.2011. Wir besuchten George Town auf der Insel Penang (Links zu Wikipedia) im Nordwesten Malaysias und kamen mit dem Trinken kaum hinterher. Wir müssen nicht erwähnen, dass die Klimaanlage in unserem Zimmer die meiste Zeit nicht funktionierte.

6. Die heißeste Nacht

Ganz eindeutig hatten wir die heißeste Nacht am 22.03.2012. Am nördlichsten Punkt unserer Tour an der Ostküste Australiens verbrachten wir ein paar Tage in Airlie Beach. Hier war es in unserem Camper so dermaßen heiß, dass wir am liebsten draußen geschlafen hätten. Dort hätten uns aber drei Millionen Sandfliegen aufgefressen, von denen es einige leider auch ins Innere unseres Campers geschafft haben. Wir haben uns also lieber fürs Schwitzen entschieden.

7. Die größte Anstrengung

Keine Frage, die größten Anstrengungen unserer Reise erlebten wir beim Trekking. Während es auf unserem Trip Richtung Annapurna-Basecamp in Nepal noch recht gemütlich zuging, hat uns der 10-tägige Trek durch die Anden Perus schon deutlich mehr zugesetzt. Eindeutiger Favorit ist und bleibt aber der 3-tägige Trek auf den Gipfel des Gunung Rinjani auf Balis Nachbarinsel Lombok (Links zu Wikipedia) in Indonesien. Marsi kann nicht mitreden, denn sie ist lieber am Strand geblieben. Ich aber weiß: Der Aufstieg vom Camp auf dem Kraterrand zum Gipfel des 3.726 m hohen Vulkans ist das anstrengendste, was ich jemals gemacht habe. Anmerkung von Marsi: Ich kann sehr wohl mitreden, denn vor 3 Jahren war ich auch da oben, wenn auch nicht ganz auf dem Gipfel. Und ja, es ist verdammt anstrengend!

8. Das beste Essen

Hierüber könnten wir ein Buch schreiben. Wir können uns nicht entscheiden, wo wir das beste Essen genießen durften, denn bis auf wenige Ausnahmen hat es uns überall gut geschmeckt. Ganz oben auf der Liste stehen Peking, Kathmandu, Buenos Aires und Bangkok.

9. Das schlechteste Wetter

Das gute alte Wetter, darüber redet man auf der ganzen Welt gerne! Unsere Devise war: Solange es nicht regnet, ist das Wetter gut. Bis zur Hälfte unserer Reise konnten wir die Tage mit nennenswertem Niederschlag an einer Hand abzählen. In Australien und Neuseeland änderte sich das schlagartig, denn hier war es kurzzeitig richtig unangenehm, nämlich nass und kalt. Den Spitzenplatz der Schlechtwetter-Liste teilen sich der 12.04.2011 (Bright/Australien) und der 15.05.2011 (The Catlins/Neuseeland).

10. Das günstigste Reiseland

In Laos konnten wir trotz Shopping-Rausch mit erstaunlichen 42,80 Euro pro Tag auskommen. Diese Summe beinhaltet alle Ausgaben für uns beide: Übernachtung, Essen, Transport, Einkäufe und sämtliche Extras.

11. Das teuerste Reiseland

In Tibet haben wir pro Tag 145,19 Euro ausgegeben, dicht gefolgt von Australien (140,28 Euro), Fidschi (136,37 Euro) und Neuseeland (131,56 Euro) (Links zu Wikipedia). Die Preise enthalten auch hier sämtliche Ausgaben für uns beide. Somit ist das teuerste Reiseland Tibet. Trotzdem würden wir auch das Dreifache ausgeben, wenn wir nur wieder dort sein könnten.

12. Das schönste Land, die beste Stadt und das coolste Erlebnis

Tut uns leid, liebe Leser! Das können und wollen wir euch beim besten Willen nicht sagen. Da müsst ihr uns schon selbst fragen, am besten ganz persönlich bei einem gemütlichen Abendessen, zu dem ihr uns einladet!

Hiermit beenden wir unseren dritten Teil der Statistik-Reihe. Freut euch auf Teil 4: Wir werden euch verraten, was wir während unserer Reise unfreiwillig auf der Welt verteilt haben. Einiges haben wir verloren, anderes wurde von anderen verloren oder vergessen, wenige Dinge sogar gestohlen.

Wir freuen uns über Deinen Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind gekennzeichnet mit *.

Statistiken Teil 3: Weltreise in Superlativen

von Daniel Schroth Lesedauer: 4 min
0