OZ-Basics, Teil 6: Internet in Australien

Apr

13

2011

13.04.2011 | Von Daniel Schroth | Keine Kommentare

OZ-Basics, Teil 6: Internet in Australien

Die fehlende Internetverbindung ist der Hauptgrund dafür, dass wir euch erst so spät mit neuen Artikel versorgen können. Natürlich gibt es in Australien Internet. Aber selten und meist schnarchend langsam, außerdem – wenn es nicht zufällig umsonst ist – nur richtig teuer. Wir haben ja ein Laptop dabei und nutzen auch lieber dieses als irgendeinen Computer im Internetcafé, deswegen bedeutet “Internet” hier WiFi, nicht die Benutzung eines fremden Rechners. Wir sind aus Südostasien gewohnt, dass es an jeder Ecke irgendein unverschlüsseltes Funknetz gibt, das man mal kurz umsonst mitbenutzen kann. Nicht hier in Australien. Und wenn es eines gibt, dann sind spätestens im Browser Login und Passwort nötig, um mehr zu sehen als die Zwangs-Website des WiFi-Hotspot-Betreibers.

Auf dem ersten Zeltplatz bezahlen wir 12 AUD (knapp 9 Euro) für 24 Stunden WiFi, wobei bei diesem Funknetz das letzte W von WWW hier wohl eher für “Wait” steht als für “Web”. Es ist unglaublich langsam. Dafür können wir bequem im Campingstuhl vor unserer Gabi sitzen. Auf wenigen anderen Zeltplätzen gibt es WiFi umsonst, manchmal sogar einigermaßen schnell. Leider nicht immer.

Damit wir aber nicht den Anschluss verpassen, machen wir es wie die meisten Reisenden in Australien, die Internet brauchen: Wir gehen mit unserem Laptop zu McDonald’s. Und davon gibt es in Australien unglaublich viele. Allein in den kleinen Gold-Coast-Städtchen Tweed Heads und Coolangatta zählen wir mindestens 5 innerhalb weniger Quadratkilometer. Außerdem konzentrieren sie sich an den Highways, auf denen wir uns hauptsächlich fortbewegen.

WiFi anschalten, die AGB von McDonald’s mit einem Klick akzeptieren und los geht’s, manchmal sogar in recht akzeptabler Geschwindigkeit. Deswegen halten wir uns recht oft in diesem Restaurant auf, verfallen aber nicht dem Junk Food und holen uns höchstens mal einen Cappuccino bei McCafé (der mir hervorragend schmeckt) und ein Muffin. Mehr als E-Mails checken oder Facebook pflegen ist aber trotzdem nicht drin, denn wer will bei den Verbindungsgeschwindigkeiten schon Videos anschauen oder Fotos hochladen und dabei ewig im Pommes-Gestank sitzen?

Deswegen schreiben wir die meisten Artikel offline und laden sie hoch, wenn wir mal wieder im Netz sind. Wir hoffen, ihr lest auch nach der langen Pause genau so eifrig wie vorher mit!

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OZ-Basics, Teil 6: Internet in Australien

von Daniel Schroth Lesedauer: 2 min
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