OZ-Basics, Teil 1: Das Budget

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2011

12.04.2011 | Von Daniel Schroth | Keine Kommentare

OZ-Basics, Teil 1: Das Budget

Haben wir uns in fast 6 Monaten – finanziell gesehen – wirklich fantastisch gehalten, ohne wirklich auf etwas zu verzichten, sieht es in Australien ganz anders aus! Vielleicht sind ein paar Sachen günstiger als zu Hause (Strom und Benzin zum Beispiel), aber beinahe alles, womit wir zu tun haben, ist teurer. Teurer als Südostasien, das war klar. Aber auch teurer als zu Hause in Deutschland? Das hätten wir eigentlich nicht erwartet. Kamen wir im Schnitt mit 50 Euro pro Tag für uns beide in fast allen bisherigen Ländern (außer Tibet) ganz gut hin, zeigt unser Abrechnungs-Excel-File hier etwas um 150 Euro pro Tag. Das ist schon ein Unterschied!

Ein paar Beispiele für die Lebenshaltungskosten in Australien: Ein australisches Brot (leider fast immer Toast) ist im Supermarkt kaum unter 4 Euro zu bekommen, in richtigen Bäckereien kostet es gern auch mal mehr. Für drahtloses Internet bezahlen wir manchmal 9 Euro für 24 Stunden, viel mehr als Modem-Geschwindigkeit gibt es dafür aber nicht. Eine Kugel Eis kostet schon mal um die 3 Euro. Eine große Schachtel Zigaretten bekommt man für 12 Euro, wir brauchen zum Glück keine.

Eintritts- und Ausflugspreise sind hammerhart. Ein Zoo kostet mal eben 30 Euro, für das Lone Pine Koala Sanctuary bezahlen wir pro Person „nur“ 25 Euro, über den Besuch von Warner Brothers Movie World, Seaworld und andere Attraktionen denken wir schon gar nicht mehr nach. Richtig teuer ist auch das Essen in Restaurants, sodass wir uns lieber komplett selbst versorgen. Ein Tagesausflug auf die Whitsunday Islands kostet für uns beide zusammen umgerechnet 165 Euro, die Wet Suits gegen die vielen gefährlichen Quallen und Meerestiere kosten natürlich extra.

Am heftigsten hauen aber die Übernachtungspreise rein: Ein Doppelzimmer ist kaum unter 50 Euro zu haben, und diese will man wahrscheinlich von innen gar nicht sehen. Schlafsäle wollen wir gerne vermeiden, denn ein bisschen Privatsphäre ist auch auf einer Weltreise nicht verkehrt. Deswegen haben wir einen Plan B, nämlich Gabi, womit wir beim nächsten Punkt und beim nächsten Artikel sind.

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OZ-Basics, Teil 1: Das Budget

von Daniel Schroth Lesedauer: 2 min
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