6 Gründe, warum du unbedingt (noch) einmal nach Neuseeland musst

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2016

14.01.2016 | Von Marsi und Daniel | 4 Kommentare

6 Gründe, warum du unbedingt (noch) einmal nach Neuseeland musst

Tanja von taklyontour.de war Ende 2015 in Neuseeland und hat viele Eindrücke und tolle Fotos mit nach Hause gebracht. Wir konnten sie für einen Gastartikel über unser Lieblings-Reiseziel gewinnen. Sie schreibt, warum ihr Neuseeland so gut gefallen hat und gibt euch praktische Tipps über ihre persönlichen Highlights. Zum Inspirieren, Nachreisen oder einfach nur zum Träumen. Wir wünschen euch viel Spaß!

1. Ohau Stream Walk

Der Ohau Stream liegt 27 Kilometer nördlich von Kaikoura in der Half Moon Bay. Die kurze Wanderung war für uns ein ganz besonderes Highlight. Der kurze Wanderweg führt durch einen schönen Wald. Am Ende des Ohau Stream Walks befindet sich mitten im Wald ein Wasserfall. Das Besondere an diesem Wasserfall ist, dass in dem Becken darunter Seelöwen schwimmen. Auf dem Weg könnt ihr schon den einen oder anderen Seelöwen in dem Bach beobachten, wie er die Reise auf sich nimmt.

Zurück am Parkplatz solltet ihr unbedingt Ausschau nach weiteren Seelöwen halten. Bei unseren Besuchen tollten hier gleich mehrere herum. Dieser schöne Kurzwanderweg ist gesperrt, während die Seeelöwen Junge bekommen. Auch wenn man es ihnen nicht ansieht: Die Seelöwen können extrem aggressiv werden.

2. Castle Hill

Die Castle Hill Conservation Area liegt an der West Coast Road, auf dem Weg zum bzw.vom Arthur’s Pass, etwa 100 Kilometer von Christchurch entfernt. Der übersichtliche, grüne Hügel ist übersät mit riesigen Kalksteinfelsen in den unterschiedlichsten Formationen.

Kura Tawhiti, wie das Gelände von dem Maori bezeichnet wird, ist über einen kurzen Wanderweg zu erreichen. Dieser führt zwischen den Steinen hindurch bis auf den Hügel. Wer Lust auf eine längere Wanderung hat, kann das Gelände umrunden. Die Aussicht ist von allen Seiten großartig.

Der Castle Hill ist nicht nur zum Picknicken beliebt, sondern auch ein wahres Kletterparadies. Er liegt in der Nähe des gleichnamigen Ferienorts Castle Hill. Die riesigen Felsformationen liegen über den Hügel verteilt und sehen aus wie ein überdimensionaler Spielplatz.

3. Arthur’s Pass

Auch die weitere Fahrt Richtung Arthur’s Pass National Park lohnt sich. Immer wieder gibt es schön angelegte Wanderwege oder Aussichtspunkte, die zum Anhalten einladen. Im Nachhinein ist die Strecke eines unserer Neuseeland-Highlights.

Zunächst einmal ist die Landschaft unglaublich abwechslungsreich und es gibt zwei wunderschön gelegene Campingplätze am Lake Pearson und am Klondyke Corner. Diese liegen nicht nur inmitten einer atemberaubenden Landschaft, sondern sind sogar kostenlos.

In der kleinen Ortschaft am Arthur’s Pass sind die Keas (eine nur in Neuseeland lebende Papageienart) eine Sensation. Sie setzen sich auf Autodächer, Motorhauben und knabbern alles an, was nicht niet- und nagelfest ist. Etwas weiter liegt das beeindruckende Otira-Viaduct mit einem lohnenden Aussichtspunkt. Danach geht die Fahrt weiter durch eine wunderschöne Landschaft Richtung Westküste.

4. Fox-Gletscher

An der Westküste lohnt sich die Fahrt zum Fox-Gletscher. Schon der sehenswerte Gletscher selbst ist einen Besuch wert. Die etwa einstündige Wanderung bis zur Aussichtsplattform ist anstrengend, wird aber mit einem tollen Blick auf den Gletscher belohnt.

Neben dem kleinen Örtchen Fox Glacier ist auch der Lake Matheson einen Besuch wert. Ein Wanderweg führt um den Touristenmagneten. Mit etwas Glück ist es windstill, dann ist die Spiegelung des Mount Cook auf der Wasseroberfläche zu sehen. Auch sonst ist der Blick auf den See und auf die in der Ferne liegende Bergwelt faszinierend.

Entlang der Cook Flat Road befindet sich ein weiterer schöner Aussichtspunkt. Ich habe beschlossen, an dieser Stelle irgendwann mein Haus zu bauen: Eine weite Wiesenlandschaft, in der Ferne ragt der schneebedeckte Mount Cook in die Höhe, Vogelgezwitscher und das Blöken der Schafe und Kühe – ansonsten Stille.

Weiter geht es über die schmale, windige Gillespies Beach Road. Eine 12 Kilometer lange Schotterstraße führt durch den Wald. Kurz bevor man glaubt niemals anzukommen, öffnen sich die Bäume und man gelangt zu einem Parkplatz. Das Tosen der Wellen ist hier schon zu hören und wieder gibt es einen freien Blick auf die schneebedeckten Berge. Der Steinstrand und der atemberaubende Sonnenuntergang sind die anstrengende Fahrt wert. Auf dem Parkplatz kann man kostenlos übernachten. Es empfiehlt sich, möglichst früh vor Ort zu sein, denn der Platz verständlicherweise sehr beliebt. In klaren Nächten lohnt sich der Blick nach oben zum Sternenhimmel.

5. Lake Wakatipu

Queenstown im Westen von Otago ist bekannt für seine Outdooraktivitäten. Die Stadt als solche hat uns nicht sonderlich fasziniert, dafür aber der dort ansässige See. Die Fahrt Richtung Glenorchy lohnt sich, auch ohne das kleine Örtchen am Ende des Sees erreichen zu wollen. Die Aussichten von der Glenorchy-Queenstown-Road sind atemberaubend.

Die wundervollen Farben des Sees und die vielen kleinen Buchten sind unbeschreiblich, außerdem kann man an vielen Stellen frei campen (Freedom Camping), sofern man mit einem entsprechenden Fahrzeug unterwegs ist (self-contained).

Der Aussichtspunkt am Head of the Lake Wakatipu hat uns wortwörtlich die Sprache verschlagen. Von hier bekommt man einen tollen Blick auf den See und die Berge. Auf der Weiterfahrt folgen gleich fünf Übernachtungsmöglichkeiten, teils direkt am See gelegen.

6. Purakaunui Falls

Das fünfte Highlight unserer Reise war eindeutig die südlichste Ecke von Neuseeland, die Catlins. Ich hatte bei den Traumteilern schon so wunderschöne Fotos davon gesehen, dass ich mehr als gespannt war. Und tatsächlich, die Gegend ist ein Traum.

Besonders gefallen haben mir die Purakaunui Falls. Sie sind mit 20 Metern nicht besonders hoch, dafür gibt es viele kleine Wasserfälle nebeneinander. Sie bieten ein wunderbares Fotomotiv und es wird schnell klar, warum sie zu den meistfotografierten Wasserfällen Neuseelands zählen. Die Purakaunui Falls liegen nur wenige Kilometer von der Southern Scenic Route entfernt und sollten nicht ausgelassen werden. Ein kurzer Wanderweg führt durch einen schönen Regenwald bis zur Aussichtsplattform.

Worauf wartest du noch? Ein Flug ist schnell gebucht und der Rest geht fast von alleine!

Danke von den Traumteilern

Wir danken Tanja herzlich für diesen Artikel und wünschen ihr allzeit gutes und sicheres Reisen! Ihr Blog mit vielen weiteren Tipps findet ihr unter www.taklyontour.de. Tanja hat uns außerdem ein paar ihrer Fotos für unser Blog ausgeliehen, damit ihr euch auch sicher sein könnt, dass sich der weite Weg nach Neuseeland auch wirklich lohnt:

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, freuen wir uns über deine Kaffee- und Kuchenspende!

Comments (4)

  1. Dankeschön für die Einladung, ihr Lieben.
    Es hat Spaß gemacht und gerne wieder.
    Über Neuseeland fällt es auch wirklich nicht schwer zu schreiben.

    Liebe Grüße,
    Tanja

    1. Das ist wohl wahr … wir schwelgen auch gerne und oft in Erinnerungen … wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Und deine Tipps kennen wir ja auch noch nicht alle!

      Liebe Grüße,
      Daniel

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6 Gründe, warum du unbedingt (noch) einmal nach Neuseeland musst

von Marsi und Daniel Lesedauer: 5 min
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